Markus Schneider FUCHSMANTEL Riesling 2013

Markus Schneider Fuchsmantel Riesling

Der Fuchsmantel ist eine Terrassenlage, die es in sich hat

Der Fuchsmantel ist eine der letzten ursprünglichen Terrassenlagen der Pfalz und einer der schönsten Weinberge von Markus Schneider. Der vor ca. 250 Millionen Jahren dort entstandene Buntsandstein prägt diese historische Höhenlage vor den Toren Bad Dürkheims. Die Weinlage Fuchsmantel erstreckt sich von Bad Dürkheim bis Wachenheim.

In Bad Dürkheim hat sie eine Ausdehnung von ca. 23,8 Hektar und liegt ca. 150-200 Meter über dem Meerespiegel. Die Hangneigung liegt bei 20%, 80% sind flache Ausläufer. Der Boden besteht insgesamt aus sandigem Lehm mit Sandstein und Kalksteingeröll, häufig auch toniger Lehm, kalkhaltig, stark wechselnd. Die Parzellen von Markus Schneiders Riesling Fuchsmantel sind hauptsächlich von Buntsandstein durchzogen.

Schon vor 400 Jahren schrieb man über den Fuchsmantel

1614 fand der Fuchsmantel seine erste geschichtliche Erwähnung. Der Name Fuchsmantel setzt sich aus „vorst“ einem mittelhochdeutschen Wort für Wald und „mantel“ für Föhre (Kiefer) zusammen. Fuchsmantel bedeutet also Kiefern/Föhrenwald. Mundartlich entwickelte sich im mittelhochdeutsch „vorst“ in „vuhs“ zu Fuchs.

Verkostungsnotiz Jahrgang 2013

Mit 12,5% vol. zeigt sich mir der Terrassenwein hellgold mit einer schönen und gülden reflektierenden Farbe im Glas. Hocharomatisch und terroirgeprägt, nicht aufdringlich, sondern feingliedrig und elegant. Mit feinen Aromen von Aprikosen, Limetten, Orangenzesten, untermalt von erdigen, tertiären und exotischen Düften wie Currykraut begeistert der Riesling Fuchsmantel von Markus Schneider.

Was dem Japaner soin Koi, iss dem Pfälzer soi Woi

Am Gaumen rinnt er leicht & unbeschwert, ja fast jugendlich leichtsinnig legt er sich mir ins Glas, nichts ahnend, dass er gleich verschlungen wird und seinen Höhepunkt vorläufig in den Tiefen meines Rachens findet. Die hinterbliebenen Erinnerungen, rein gedächtnisgestützter Natur, lassen uns zu der Entscheidung gelangen, von diesem Wein einiges bei Seite zu legen, um noch öfters in diesen für den Wein leichtsinnigen, für uns philosophisch anregenden Genuss zu kommen.