Markus Schneider BLACK PRINT 2011 – Rotwein Cuvée

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Markus Schneider selbst bezeichnete seinen ersten BLACK PRINT als eine „fixe Idee“. Er wollte einen Rotwein machen, den es bis dato so in Deutschland noch nicht gab: Schwarz, breit, stark!

Ein fettes Ding. Saftig, viel Wein zum bezahlbaren Preis, ein Wein der so schmeckt, wie die Weine ausländischer Winzer, für die es ein Leichtes ist, solche Weine, wie den BLACK PRINT zu vinifizieren. Sonne, Terroir, Klima spült hier entsprechende Weine in die Keller. Schneiders BLACK PRINT ist schwarz, breit & stark! Was sich anhört wie der Werbeslogan von Fulda Reifen, ist im Falle dieses Rotweins das Ergebnis unterschiedlicher Terroirs der Pfalz, hochreifen Leseguts aus teils über 50 Jahre alten Weinbergen, mühsame Perfektion bei der Weinbergsarbeit, Lese, Ausbau und Reife der Weine.

Hat dann der Meister im Ausbau seines Weines erstmal selbst Hand angelegt, dann kommt er heraus, dieser Dampfhammer von einem Rotwein: BLACK PRINT – schwarzer Druck, nicht wie viele assoziieren Schwarze Tinte, die ist ja oft schwarz oder zumindest dunkel. Nein Print/Druck steht glaube ich für die schiere Power, die dieser Wein mit sich bringt.

Verkostungsnotiz Markus Schneider BLACK PRINT 2011

Im 2011er Jahrgang ist der BLACK PRINT eine wilde Assémblage aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos, St. Laurent, Merlot, Syrah und Cabernet Dorsa. Das Bukett erinnert an Holundersirup, Cassismarmelade, Kirschen, rote Bete, geröstete Haselnüsse und ein Hauch Wachholder. Weitere tiefschwarze Aromen wie Mokka, Zartbitterschokolade und mineralisch würzige Komponenten ergänzen diese sagenhafte Wucht. Am Gaumen folgt der entsprechende „Druck“. Dieses Ding von einem Wein ist wahrlich fett. Dabei aber dennoch elegant, feinwürzig, mit vielerlei Beerenaromen und einem von feinen und eleganten Tanninen durchzogenem Abgang!

Unsere Punktezahl für Markus Schneider BLACK PRINT: 98 Punkte. Sic!